Jubla-Nachmittag

Der JuBla-Nachmittag vom vorletzten Samstag stand dieses Jahr unter einem ganz speziellen Mottto. Als sich nämlich alle 28 Teilnehmer in der Turnhalle im Breiti zusammengefunden hatten, mussten sie feststellen, dass plötzlich alle Farben aus der Welt verschwunden waren. Die Kinder waren motiviert, die Farben zurückzuerobern, und so nahmen sie sich alle dieser schweren Aufgabe an. In einem spannenden und abwechslungsreichen Postenlauf stellten sie klar, dass sie genau die Richtigen sind, welche die Welt braucht, um wieder farbig zu werden. Sie zeigten, wie geschickt ihre Hände im Papierflugzeugbasteln sind. Danach konnten sie sich untereinander messen und schauen, welcher Flieger am weitesten fliegt. In einem ultimativen Quiz rund um die JuBla bewiesen die Kinder, wie schlau sie sind. In einem Rennen, hüpfend in einem Sack, wurde klar, dass wirklich nichts auf der Welt sie zu Fall bringen würde. Schneller als manche Leiter, welche jeweils einen Posten leiteten, sprangen die Kinder. Von einem Posten zum anderen. Als sehr zielgenau erwiesen sich die Kinder ebenfalls in einem etwas anderen Büchsenschiesswettbewerb. Im Gegensatz zu einem normalen Büchsenschiessen wurde hier dieser Wettbewerb actiongeladen erschwert. Die Kinder mussten die Büchsen mit einem Katapult (zwischen zwei Barren) zu treffen versuchen.Wie geduldig und ruhig die Kinder sein konnten, wurde in einem Spiel bekannt, in dem es darum ging, einen Parcours mit einem Tischtennisball auf  einem Löffel, welchen man im Mund festhielt, zu durchqueren. Mochte der Ball auch manchmal vom Löffel fallen, so gaben die Kinder nicht auf und liessen nicht locker, bis es alle geschafft hatten. An einem weiteren Posten rochen die Kinder an verschiedenen Döschen, in welchen sich eine Zutat befand, die aufgrund ihres Geruchs erkannt werden musste. Beim letzten Posten stellten die Kinder ihre Qualitäten in Sachen Springseilen unter Beweis. Zwei Leiter schwangen ein grosses Seil. Die Leiter bekamen manchmal früher einen Krampf als die tapferen Wettkämpfer. Die Kinder hatten die Aufgabe, alle diese Posten zu absolvieren. Denn an jedem dieser Posten gab es Farben, mit welchen sie ihr  mitgebrachtes weisses T-Shirt bemalen konnten. Somit kam langsam wieder Farbe in den Raum, bis am Schluss des Postenlaufs alle ganz bunt waren. Kinder, welche sich als ganz besonders talentiert bei einem der Posten erwiesen, wurden von den Leitern mit einem kleinen Preis  ausgezeichnet.
So hatten sich alle Kinder eine kleine Pause verdient, in welcher sie sich mit Kuchen stärken konnten. Doch danach ging es voller Action weiter. Zum Schluss so richtig die Sau rauslassen. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und sie mussten sich einer Stuhlstafette stellen, in der sie schnell versuchen mussten, auf einen Stuhl zu sitzen, bevor dieser umgestossen wurde. In einem weiteren Spiel erkannten die Kinder, wie schwer es ein Elefant wohl hat. Denn sie mussten sich den «Rüssel» (einen Tennisball in einem Strumpf) über den Kopf stülpen und damit PET-Flaschen zum Umkippen bringen. Im Finalspiel, dem klassischen JuBla-Spiel «Saubulldogge», welches ähnlich funktioniert wie das berühmte Spiel «Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?», konnten sie sich zum Schluss noch so richtig austoben, oder wie das Spiel schon sagt, die Sau rauslassen.

Einen Angriff auf die Lachmuskeln boten ihnen am Schluss noch die Gruppenpräsentationen. Von Fischen über Frösche bis hin zu Blechdosenmonster bekamen die Kinder alles zu sehen. Die Gruppen der JuBla, welche je nach Alter aufgeteilt waren, warben hiermit zusätzlich für sich. Voller Energie gingen die Kinder nach Hause, obwohl mache wohl noch gerne weiter gespielt hätten. Damit sie die JuBla voller Spiel und Spass auch nicht so schnell vergessen, bekam jedes Kind zum Schluss einen Flyer mit den jeweiligen  Gruppenstunden für seine Altersgruppe. Die neue Erstklässlergruppe warb zusätzlich und fand wohl so manche interessierte Kinder, welche von der JuBla begeistert sind. Ob sich die JuBla wohl wieder einmal so einem schweren Problem, wie die Farben zurückzuerobern sind, annehmen muss? Wer weiss… Aber so viel steht fest: Eine Menge motivierter Kinder wird ihnen wohl wieder gern zur Seite stehen.